Der kleine Life!-Küchenhelfer
Voilà, die Life! Küchen- und Kochtricks. Übrigens:
Haben Sie auch ein paar gute Kniffe auf Lager? Schreiben Sie uns!
Profi-Tipps fürs Kochen im Wok von Starkoch Christian Henze
Wok-Gemüse: lecker und gesund. Foto: ReformhausInformationEs gibt wahrscheinlich in Asien keinen Haushalt, der nicht einen Wok besitzt. Das halbrunde Küchengerät ist dort so etwas wie bei uns die Bratpfanne. Kein Wunder, denn das Kochen geht im Wok äußerst schnell, und die kurze Garzeit schont Vitamine, Farbe und vor allem den Eigengeschmack der einzelnen Gemüse. Das gilt besonders für das so genannte „Pfannenrühren“, wo im stark erhitzten Wok kleine Portionen mit wenig Fett rasch gegart werden.
Meine Tipps:
Das Gemüse muss fürs schnelle Pfannenrühren sehr fein geschnitten sein – am besten in kleine Streifen oder Würfel, dünne Scheiben oder feine Ringe. Nur so ist es nach wenigen Minuten Garzeit noch knackig, aber nicht mehr roh. Stellen Sie alle Zutaten griffbereit neben den Wok, bevor Sie beginnen.
• Geben Sie beim Pfannenrühren die festen Gemüse zuerst in den Wok, also die Möhrenstiftchen vor den Paprikawürfelchen und so weiter. Nach und nach mischen Sie so alle Zutaten zusammen.
• Da ein Wok zwei Kochzonen hat - am Boden ist er sehr heiß und zu den Rändern hin nimmt die Temperatur ab – können Sie auch die bereits angebratenen Zutaten zum Warmhalten an den Rand schieben und in der Mitte die neuen anbraten.
• Wer keinen Wok besitzt, der kann das Gericht auch in einer tiefen Pfanne zubereiten.
Ideal fürs Kochen im Wok: Sesamöl
Sesamöl – nussig und gesund
Das ideale Öl für die asiatische Küche ist Sesamöl, denn es sorgt für
das aromatische „Etwas“ im Essen. Sesamöl entsteht durch das Pressen
der kleinen Sesamkörnchen und hat eine hellgelbe Farbe und einen milden
nussigen Geschmack. Es zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis
von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus. Neben dem Braten
im Wok eignet sich das Öl zum Dünsten, für Salate und Süßspeisen.
Einkaufstipp
Achten Sie beim Einkauf auf das Etikett: „kaltgepresst“ und „nativ“
weisen immer auf ein hochwertiges Öl hin. Die Kaltpressung ist eine
schonende mechanische Pressung ohne äußere Hitzezufuhr und ohne Zusatz
von Lösungsmitteln. Kaltgepresste Öle sind nicht raffiniert, nur
gefiltert und abgefüllt. „Nativ“ steht ebenfalls für sortenreine,
kaltgepresste und naturbelassene Öle. Wer zu Bioprodukten greift, kann
sicher sein, dass die verwendeten Rohstoffe unbehandelt sind. Im
Reformhaus finden Sie hochwertige Pflanzenöle in Bio-Qualität, z. B.
von Vitaquell.
Fixe Küchentricks
• Tipp 1: Brotaufstriche richtig lagern –
Brotaufstriche halten sich im Kühlschrank mindestens einen, meist sogar
mehrere Tage. Am besten werden sie zuvor in verschließbaren
Plastikgefäßen oder in eine mit Klarsichtfolie abdeckten Schüsseln
gefüllt. Kleiner Mehr-Aroma-Tipp: Nehmen Sie den Aufstrich gut 20
Minuten vor dem Verzehr aus dem Külschrank. Dann schmeckt er (noch)
besser als eiskalt.
• Tipp 2: Die superschnelle Zubereitung einer Backkartoffel
geht so: Kartoffeln einzeln in Alufolie einschlagen und ca. eine Stunde
im ca. 150 Grad heißen Ofen backen. Noch schneller geht's, wenn
Sie die eingewickelten Kartoffeln vor dem Backen mit einer
Rouladennadel durchpieksen. Dann verkürzt sich die Garzeit um
etwa die Hälfte!
• Tipp 3: Pastawasser intelligent abgießen – Nichts
schmeckt lahmer als lauwarme Nudeln. Da ist es doch besser, das
Pastagefäß vorzuwärmen. Ohne Mehraufwand geht das so: Die
Schüssel, in der man später Pasta servieren will, in den Abguss
stellen. Sieb rein, Pasta abgießen. Das heiße Wasser heizt die Schüssel
dann im Nu auf.
• Tipp 4: Nix ist fieser als angebrannte Essensreste in Töpfen und Pfannen. Trick 17: Essig-Wasser aufkochen und dann in den verschmutzten Topf oder in die Pfanne geben. Über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag mit heißem Wasser und Schwamm reinigen.







