Hilfe für die Kinder der Ärmsten

In der Region Guntur in Indien lebt ein Drittel der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Besonders leiden die Kinder: Sie müssen auf Feldern schuften und bekommen keine Schulausbildung. Die Kinder- Hilfsprojekte Guntur setzen sich dafür ein, ihre Lebensqualität zu verbessern und ihnen eine Zukunftsperspektive zu schaffen

In der Region Guntur im Staat Andhra Pradesh ist ein Drittel der Einwohner arm. Der durchschnittliche Tagesverdienst liegt dort bei umgerechnet etwa einem Euro. 64 % der Bewohner sind Analphabeten, viele Familien sind verschuldet. Besonders für die Kinder sind die Folgen fatal: Ihren Eltern fehlt das Geld für die nötige medizinische Versorgung und um ihre Ausbildung zu finanzieren. Schon die Jüngsten müssen auf den Feldern mitarbeiten. 

Bildung als Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft

Die Hilfsprojekte in der Diözese Guntur kümmern sich um Kinder aus verarmten Familien. Welcher Religion oder welcher Kaste die Hilfsbedürftigen angehören, spielt keine Rolle. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Initiative setzen sich dafür ein, dass sie in Heimen untergebracht werden. Dort erhalten sie neben einem Schlafplatz regelmäßige Mahlzeiten und saubere Kleidung. Die Kinder werden medizinisch versorgt. Der Kontakt zu ihren Familien bleibt bestehen. Darüber hinaus bekommen sie die Möglichkeit, entsprechend ihrer persönlichen Begabungen eine Schuleinrichtung zu besuchen. Die Älteren können sich in praktischen Berufen ausbilden lassen. Durch Bildung wird den Jungen und Mädchen eine Zukunftsperspektive und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben geschaffen.                                                       

Eine deutsch-indische Initiative

Herz der Hilfsprojekte ist der Inder Father Allam (Foto rechts, im weißen Hemd), der sich vorort um die rechtmäßige Verwendung der Spendengelder aus Deutschland kümmert. Neben der Betreuung der Kirchengemeinde setzt er sich auch für die Bedürfnisse der Landbevölkerung seines Bezirkes ein. Seine Ausbildung zum Priester wurde durch eine Familie aus Weinheim mitfinanziert. Durch einen mehrwöchigen Besuch des Neugeweihten im Rheinhessischen im Jahr 1994 wurde der Grundstein für einen engen Kontakt zwischen der indischen Diözese Guntur und der deutschen Diözese Speyer gelegt. Seither planen sie gemeinsam Projekte zur Unterstützung der Kinder verarmter Familien in Indien.     

         Lena Wessollek    

So können Sie die Kinderhilfsprojekte Guntur unterstützen

Weil alle Mitarbeiter ehrenamtlich an dem Projekt mitwirken, entstehen keinerlei Verwaltungs- und Personalkosten. Daher werden die Spendengelder komplett für das Wohl der Kinder eingesetzt. Wenn Sie die Initiative unterstützen möchten, können Sie eine Patenschaft für ein Kind übernehmen. 120 Euro im Jahr genügen, um ein Kind ausreichend zu ernähren, ihm eine Schulausbildung zu ermöglichen und seine medizinische Versorgung zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie über www.kinderhilfsprojekte-guntur.de

 

Unabhängig von einer Patenschaft besteht die Möglichkeit, das Projekt über folgendes Konto mit einer Einzelspende zu unterstützen: Kinderhilfsprojekte Father Allam Guntur/Indien e.V., Sparkasse Germersheim-Kandel, Konto-Nr. 10000 66 199, BLZ  548 514 40